Ein Breadcrumb – auch „Brotkrümel-Navigation“ genannt – zeigt dem Nutzer, wo er sich innerhalb der Website-Struktur befindet, und ermöglicht das schnelle Zurückspringen zu übergeordneten Seiten.

Der Name stammt aus dem Märchen Hänsel und Gretel, bei dem Brotkrumen als Wegmarken dienen.

Aufbau eines Breadcrumbs

  • Darstellung als horizontaler Pfad, z. B.:
    • Startseite > Kategorie > Unterkategorie > Aktuelle Seite
  • Jeder Eintrag (außer der letzte) ist verlinkt
  • Trennzeichen oft „>“ oder „/“

Arten von Breadcrumbs

  • Hierarchisch: Zeigt die Position in der Website-Struktur (am häufigsten)
  • Historisch: Zeigt den Weg des Nutzers (ähnlich der Browser-Historie)
  • Attributbasiert: Zeigt Filter- oder Attributauswahl (z. B. in Onlineshops)

Vorteile für Nutzer

  • Schnellere Orientierung
  • Einfaches Zurücknavigieren
  • Geringere Absprungrate durch alternative Einstiegswege

SEO-Relevanz

  • Strukturierte Daten: Google kann Breadcrumbs in den Suchergebnissen anzeigen
  • Bessere interne Verlinkung: Stärkt thematische Relevanz von Kategorien
  • Nutzerfreundlichkeit: Verbesserte UX kann Rankings indirekt fördern

Das Backend ist der Bereich einer Website, App oder Software, der für den Nutzer unsichtbar im Hintergrund läuft.

Hier werden Daten verarbeitet, gespeichert und die Logik der Anwendung gesteuert.

Über das Backend verwalten Entwickler oder Administratoren Inhalte, Funktionen und Einstellungen.

Hauptaufgaben des Backends

  • Datenverarbeitung: Empfangen, speichern und verarbeiten von Nutzereingaben
  • Geschäftslogik: Umsetzung der Regeln und Abläufe einer Anwendung
  • Datenbankanbindung: Verbindung zu MySQL, PostgreSQL, MongoDB u. a.
  • Schnittstellen (APIs): Bereitstellung von Daten für das Frontend oder andere Systeme
  • Benutzer- und Rechteverwaltung: Steuerung, wer welche Funktionen nutzen darf

Typische Backend-Technologien

  • Programmiersprachen wie PHP, Python, Java, JavaScript (Node.js), Ruby
  • Frameworks wie Laravel, Django, Spring, Express.js
  • Datenbanken wie MySQL, PostgreSQL, MongoDB

Relevanz für Marketing & Business

  • Performance: Ein gut optimiertes Backend sorgt für schnelle Ladezeiten
  • Sicherheit: Schutz sensibler Daten und Abwehr von Angriffen
  • Flexibilität: Ermöglicht komplexe Funktionen und individuelle Anpassungen
  • Skalierbarkeit: Kann bei wachsenden Nutzerzahlen problemlos erweitert werden

(Business-to-Consumer Marketing)

B2C Marketing umfasst alle Marketingaktivitäten, die sich direkt an Endverbraucher richten.

Der Fokus liegt oft stärker auf Emotionen, Markenimage und schnellen Kaufentscheidungen als im B2B-Bereich.

Merkmale von B2C Marketing

  • Kürzere Entscheidungsprozesse – oft impulsgetrieben
  • Emotionale Ansprache steht im Vordergrund
  • Höhere Reichweite durch Massenmarketing
  • Preis, Bequemlichkeit und Markenimage spielen große Rollen

Typische B2C Marketing-Kanäle

  • Social Media Marketing (Instagram, TikTok, Facebook)
  • Influencer Marketing
  • E-Mail-Marketing mit Angeboten & Rabatten
  • Suchmaschinenmarketing (SEO & SEA)
  • Klassische Werbung (TV, Radio, Print) – je nach Zielgruppe

Ziele im B2C Marketing

  • Schnelle Kaufanreize schaffen
  • Markenbekanntheit steigern
  • Kundenloyalität aufbauen (z. B. durch Bonusprogramme)
  • Wiederholungskäufe fördern

Praxis-Tipps

  • Emotionale Storytelling-Elemente nutzen
  • Klare, einfache Botschaften kommunizieren
  • Angebote & Aktionen gezielt einsetzen
  • Kanäle wählen, auf denen die Zielgruppe aktiv ist

(Business-to-Business Marketing)

B2B Marketing umfasst alle Marketingaktivitäten, die sich an andere Unternehmen und nicht an Endverbraucher richten.

Der Fokus liegt darauf, langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen und komplexe Kaufentscheidungen zu unterstützen.

Merkmale von B2B Marketing

  • Längere Entscheidungsprozesse – oft mehrere Ansprechpartner (Buying Center)
  • Höhere Investitionssummen pro Kauf
  • Fokus auf Expertise & Vertrauen statt auf reine Emotion
  • Mehrstufige Verkaufsprozesse (Lead-Generierung → Lead-Nurturing → Abschluss)

Typische B2B Marketing-Kanäle

  • Content Marketing (Whitepaper, Studien, Blogartikel)
  • LinkedIn Marketing
  • E-Mail-Marketing & Marketing Automation
  • Messen & Events
  • Suchmaschinenmarketing (SEO & SEA) für branchenspezifische Keywords

Ziele im B2B Marketing

  • Leads generieren und qualifizieren
  • Markenpositionierung in einer Nische
  • Kundenbindung durch relevanten Mehrwert
  • Verkaufsprozesse unterstützen durch Informationen und Vertrauen

Praxis-Tipps

  • Zielgruppenprofile (Personas) erstellen
  • Content entlang der Customer Journey planen
  • Vertrieb & Marketing eng verzahnen
  • Messbare KPIs wie Cost per Lead oder Conversion Rate definieren
				
					<link rel="canonical" href="https://www.beispielseite.at/hauptseite/">

				
			

Google und andere Suchmaschinen werten diese URL als die maßgebliche Version.

Vorteile

  • Vermeidet Ranking-Verlust durch Duplicate Content
  • Fokussiert Linkjuice auf eine Haupt-URL
  • Klarheit für Suchmaschinen

Praxis-Tipps

  • Immer absolute URLs angeben (mit https & Domain)
  • Pro Seite nur ein Canonical Tag verwenden
  • Richtige Ziel-URL prüfen – falsche Canonicals können Rankings zerstören
  • Bei Shops systematisch setzen, um Filter- und Sortierseiten zu entwerten

(Online-Reputation)

Bewertungen sind öffentliche Meinungen von Kunden auf Plattformen wie Google, Facebook, Tripadvisor oder Branchenverzeichnissen.

Die Reputation ist das Gesamtbild, das aus all diesen Meinungen, Kommentaren und Erfahrungen entsteht.

Warum sind Bewertungen so wichtig?

  • Vertrauen: Kunden glauben anderen Kunden oft mehr als Werbebotschaften
  • Sichtbarkeit: Gute Bewertungen verbessern das Ranking in der lokalen Suche
  • Entscheidungsfaktor: Viele Nutzer wählen das Unternehmen mit den besten Bewertungen
  • Feedback: Du erfährst, was Kunden schätzen – und was nicht

Best Practices für KMU

  • Aktiv um Bewertungen bitten – z. B. nach erfolgreicher Leistung oder beim Kassieren
  • Auf jede Bewertung reagieren – auch auf kritische
  • Negatives Feedback professionell behandeln, nicht ignorieren
  • Bewertungen sichtbar nutzen – z. B. auf Website oder in Broschüren

Praxis-Tipp

Erstelle einen kurzen Link zu deinem Google-Bewertungsformular und sende ihn per E-Mail oder WhatsApp an zufriedene Kunden.

Das macht den Prozess schnell und einfach.

Ein Backlink ist ein externer Link von einer anderen Website zu deiner eigenen.

Suchmaschinen wie Google werten Backlinks als Vertrauenssignal – sie gelten als eine Art Empfehlung und sind einer der wichtigsten Faktoren für die Offpage-SEO.

Arten von Backlinks:

  • Natürliche Backlinks: Entstehen organisch, weil Inhalte verlinkenswert sind
  • Manuell aufgebaute Backlinks: z. B. durch Kooperationen, Gastbeiträge, PR
  • Selbst gesetzte Backlinks: z. B. in Foren, Branchenverzeichnissen (mit Vorsicht nutzen)

Qualitätsfaktoren für Backlinks:

  • Autorität der verlinkenden Domain
  • Themenrelevanz
  • Platzierung (im Haupttext vs. Footer)
  • Ankertext (beschreibender Linktext statt „Hier klicken“)
  • Follow-Status (DoFollow vs. NoFollow)

Warum ist das wichtig?

Backlinks sind ein zentraler Rankingfaktor – nicht nur in der Anzahl, sondern vor allem in der Qualität. Ein starkes, themenrelevantes Backlinkprofil kann die Sichtbarkeit erheblich steigern.

Die Bounce Rate (deutsch: „Absprungrate“) gibt an, wie viele Nutzer eine Website nach dem Besuch einer einzigen Seite wieder verlassen – ohne eine weitere Aktion durchzuführen oder eine zweite Seite aufzurufen.

Beispiel: Wenn 100 Nutzer eine Seite aufrufen und 40 davon sofort wieder abspringen, liegt die Bounce Rate bei 40 %.

Eine hohe Bounce Rate kann ein Hinweis auf fehlende Relevanz, schlechte Nutzerführung, lange Ladezeiten oder unklare Inhalte sein. Allerdings ist der Wert immer im Kontext zu betrachten: Bei einem Blogartikel kann ein „Absprung“ nach dem Lesen des Textes völlig normal und kein schlechtes Zeichen sein.

Warum ist das wichtig?

Die Bounce Rate hilft dabei, das Nutzerverhalten zu verstehen und Schwachstellen auf der Website zu erkennen. In Verbindung mit anderen Kennzahlen wie Verweildauer oder Conversion Rate liefert sie wichtige Hinweise zur Optimierung.