Tracking bezeichnet das systematische Sammeln und Auswerten von Daten über das Verhalten von Nutzern auf einer Website, in einer App oder in anderen digitalen Kanälen.

Ziel ist es, Nutzerverhalten zu verstehen, Marketingmaßnahmen zu optimieren und Conversions zu steigern.

Was wird getrackt?

  • Seitenaufrufe (Pageviews)
  • Klicks auf Buttons oder Links
  • Verweildauer und Scrolltiefe
  • Formularabschlüsse und Käufe
  • Interaktionen mit Videos oder Downloads
  • Quellen (z. B. Google, Social Media, Newsletter)

Technische Grundlagen

  • Tracking-Codes / Tags (z. B. Google Analytics, Meta Pixel)
  • Cookies oder Local Storage zur Wiedererkennung
  • Server-Side-Tracking für datenschutzfreundlichere Lösungen
  • Event-Tracking für individuelle Aktionen

Warum ist Tracking wichtig?

  • Liefert objektive Daten für Marketing-Entscheidungen
  • Zeigt, welche Kanäle am besten funktionieren
  • Hilft, Schwachstellen im Funnel oder auf der Website zu erkennen
  • Ermöglicht zielgerichtetes Retargeting

Praxis-Tipps

  1. Klare Ziele festlegen (z. B. Lead-Generierung, Verkauf, Branding)
  2. Datenschutz beachten (DSGVO, Consent Mode)
  3. Google Tag Manager nutzen, um Tracking zentral zu steuern
  4. Regelmäßige Analyse und Optimierung der gesammelten Daten

(Vertrauenssignale)

Trust Signals sind sichtbare Zeichen, die potenziellen Kunden Sicherheit geben und zeigen, dass dein Unternehmen seriös und zuverlässig ist.

Sie sind ein wichtiger Faktor, um Besucher in Kunden zu verwandeln – besonders online, wo der persönliche Kontakt fehlt.

Typische Trust Signals

  • Kundenbewertungen & Testimonials
  • Zertifikate & Auszeichnungen (z. B. Trusted Shops, TÜV, ISO)
  • Referenzen & Kundenlogos
  • Sicherheitskennzeichen (SSL-Zertifikat, HTTPS, Datenschutz-Hinweise)
  • Presseberichte oder Erwähnungen in bekannten Medien
  • Klare Kontaktmöglichkeiten (Adresse, Telefonnummer, Impressum)
  • Garantie- oder Rückgaberegelungen

Warum sind Trust Signals wichtig?

  • Sie reduzieren Zweifel bei neuen Kunden
  • Sie schaffen Glaubwürdigkeit, auch bei höherpreisigen Angeboten
  • Sie können Conversions deutlich steigern

Praxisbeispiel

Ein Online-Shop kann durch sichtbare Gütesiegel, Kundenbewertungen und klare Rückgaberegeln das Vertrauen steigern – und so mehr Verkäufe erzielen.

TBT steht für Total Blocking Time und misst die Gesamtzeit, in der der Haupt-Thread des Browsers blockiert ist und nicht auf Nutzerinteraktionen reagieren kann.

Sie wird zwischen dem First Contentful Paint (FCP) und dem Time to Interactive (TTI) gemessen.

Zielwerte laut Google Lighthouse:

  • Gut: ≤ 200 ms
  • Verbesserungswürdig: 200 – 600 ms
  • Schlecht: > 600 ms


Hauptursachen für hohe TBT-Werte:

  • Lange JavaScript-Ausführungszeiten
  • Große, monolithische JS-Dateien
  • Synchronous Tasks, die nicht unterbrochen werden können
  • Unoptimierte Third-Party-Skripte


Optimierungsmöglichkeiten:

  • JavaScript-Dateien verkleinern und aufteilen (Code-Splitting)
  • Unnötige Skripte entfernen oder verzögert laden
  • Web-Worker einsetzen, um rechenintensive Aufgaben auszulagern
  • Third-Party-Skripte prüfen und optimieren


Warum ist das wichtig?

TBT ist ein wichtiger Indikator für Interaktivität. Selbst wenn eine Seite optisch schnell geladen wirkt (guter LCP), kann eine hohe TBT bedeuten, dass Nutzer nicht sofort mit der Seite interagieren können.

TTFB steht für Time to First Byte und misst die Zeitspanne, die vergeht, bis der Browser nach einer Anfrage das erste Byte vom Webserver erhält. Es ist eine der Kernmetriken zur Bewertung der Server-Performance und ein wichtiger Teil der PageSpeed-Optimierung.

Zielwerte laut Google:

  • Gut: ≤ 200 ms
  • Verbesserungswürdig: 200 – 500 ms
  • Schlecht: > 500 ms


Häufige Ursachen für hohen TTFB:

  • Langsame oder überlastete Hosting-Umgebung
  • Unoptimierte Serverkonfiguration
  • Komplexe oder ineffiziente Datenbankabfragen
  • Fehlendes oder unzureichendes Caching
  • Hohe Latenz durch große Entfernung zwischen Serverstandort und Nutzer


Optimierungsmöglichkeiten:

  • Hochwertiges, schnelles Hosting wählen
  • Server- und Datenbank-Caching aktivieren
  • Content Delivery Network (CDN) nutzen
  • Anfragen und Abfragen im CMS (z. B. WordPress) optimieren
  • HTTP/2 oder HTTP/3 aktivieren


Warum ist das wichtig?

Ein niedriger TTFB beschleunigt den gesamten Seitenaufbau, verbessert Kennzahlen wie FCP und LCP und steigert die Nutzerzufriedenheit – besonders bei mobilen Verbindungen.

Der Title Tag ist ein HTML-Element, das den Titel einer Webseite festlegt. Er erscheint in den Suchergebnissen von Google (SERP) als anklickbare Überschrift und ist einer der wichtigsten Onpage-SEO-Faktoren.

Beispiel im HTML-Code:

				
					<title>Esstisch Eiche 180x90 | Möbelhaus Beispiel</title>

				
			

Best Practices für den Title Tag:

  • Länge: ca. 50–60 Zeichen (Pixelbreite beachten)
  • Wichtigstes Keyword möglichst weit vorne platzieren
  • Markenname optional am Ende hinzufügen
  • Klare und prägnante Formulierung
  • Einzigartig für jede Seite

Häufige Fehler:

  • Zu lange oder zu kurze Titel
  • Mehrere Seiten mit identischem Title Tag
  • Keyword-Stuffing
  • Fehlende Relevanz zum Seiteninhalt

Warum ist das wichtig?

Der Title Tag beeinflusst direkt das Ranking und die Klickrate (CTR) – er ist das erste, was Nutzer in der Google-Suche sehen.

Thin Content (deutsch: „dünner Inhalt“) bezeichnet Webseiteninhalte, die wenig oder keinen Mehrwert für den Nutzer bieten. Sie sind oft zu kurz, oberflächlich, automatisch generiert oder bestehen nur aus wiederverwerteten Textbausteinen – und gelten aus SEO-Sicht als problematisch.

Beispiele für Thin Content:

  • leere Kategorieseiten ohne Beschreibung
  • Produktseiten mit kaum Text oder nur Herstellerangaben
  • Duplicate Content (kopierter Inhalt)
  • automatisch generierte Texte ohne Substanz
  • Keyword-Stuffing ohne echte Inhalte


Suchmaschinen wie Google bewerten solche Inhalte negativ, da sie keinen Nutzen liefern. Thin Content kann das Ranking einzelner Seiten beeinträchtigen – oder sogar die gesamte Domain schwächen.

Warum ist das wichtig?

Qualität geht im SEO vor Quantität. Wer hochwertige, nützliche Inhalte liefert, wird belohnt. Wer dagegen Thin Content veröffentlicht, riskiert Sichtbarkeitsverluste – insbesondere bei umfangreichen Websites.